Kunden sollten prüfen, ob eine Feuchttuchmaschine tatsächlich die Kriterien für Papier und Biozellulosefolien erfüllt, bevor sie Geld für eine Maschine ausgeben, die 100 % plastikfreie Verpackung verspricht. Bei technischen Gesprächen, Fabrikaudits oder FATs (Factory Acceptance Tests) dient die folgende Checkliste als Orientierungshilfe:
1. Kompatibilität des Films
✅ Ist es der Maschine möglich, Zellulosefolien oder beschichtetes Papier Ihrer Wahl zu verarbeiten, ohne dass es zu zu vielen Bahnrissen kommt?
✅ Hat der Anbieter vergleichbare Untergründe erfolgreich getestet?
2. Durchführung der Versiegelung
✅ Verfügen die Siegelbacken über separate Temperatur-, Druck- und Zeitregler und sind sie für den Betrieb bei niedrigen Temperaturen ausgelegt?
✅ Ist die Integration von Kaltsiegelkleber oder Ultraschallversiegelung möglich?
✅ Zeichnet das Gerät Siegeldaten in Echtzeit zur Qualitätssicherung auf?
3. Schließsystem
✅ Ist ein Papieretikettenapplikator mit einer Genauigkeit von ±0.5 mm im Sortiment enthalten?
✅ Kann die Maschine faserbasierte Formdeckel mit wasserbasierten Klebstoffen verarbeiten, wenn Deckel erforderlich sind?
4. Umweltmanagement
Verfügt der Bereich um die Form- und Versiegelungszonen über eine Feuchtigkeitskontrolle (45–55 % relative Luftfeuchtigkeit)?
✅ Kann der Computer beim Jahreszeitenwechsel weiterhin zuverlässig Webseiten verarbeiten?
5. Integration der Qualitätssicherung
✅ Werden optische Inspektionssysteme zur Etikettenpositionierung und Druckregistrierung verwendet?
✅ Verfügt die Maschine über integrierte Ausschuss- und Kontrollwiegesysteme?
6. Anpassungsfähigkeit und Übergang
✅ Ist es für Bediener möglich, in weniger als 30 Minuten zwischen herkömmlichen Kunststoff- und Papierfolien zu wechseln?
✅ Werden Rezepte digital gespeichert, um einen einfachen Zugriff und eine Reproduzierbarkeit zu gewährleisten?
Durch die systematische Bestätigung dieser Kriterien können Käufer sicherstellen, dass ihre Investition nicht nur plastikfrei und für den heutigen Gebrauch geeignet ist, sondern auch flexibel genug, um zukünftigen Änderungen bei Ökomaterialien Rechnung zu tragen.